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    Vergangenen Sonntag stand für die Basketballer des BBC Coburg das zweite Heimspiel binnen von zwei Wochen an. Im letzten Durchgang vor dem Spitzenspiel gegen Zwickau hieß man die junge Mannschaft des TTL Basketball Bamberg in der HUK-Coburg arena willkommen. Der Tagessponsor Elektro Kirchner war nicht nur mit einem kleinen Info-Stand und rund 100 Mitarbeitern vertreten, er sponserte auch gleich den Halbzeitpreis.

    Vor über 800 Leuten gewannen die Coburger sogleich den Tip-Off und legten gewohnt zügig los. Der erste Treffer von Stawowski fand schon nach knapp fünf Sekunden seinen Weg in den Korb. Nach einem etwas desorientierten Angriff der Gäste legte man gleich noch mal nach. Und dann gleich noch einmal. Und noch einmal. 7-0 stand es binnen Minuten. Die Bamberger schienen keinerlei Rhythmus zu finden. Nachdem ihre ersten zwei Würfe ganz und gar den Korb verfehlt hatten, vielen sogar die Versuche aus der Zone nicht. Nach ein paar punktlosen Minuten aber brachten auch die Bamberger Punkte auf die Anzeige. Nur um dann wieder auf dem Trockenen zu sitzen. Bis kurz vor Ende des ersten Viertels schafften sie es nicht über vier Zähler hinaus, während der BBC mit 27 Punkten auf ein 100-Punkte-Spiel steuerte. Eine spektakuläre Drehbewegung von Stawowski ließ diesen so elegant an seinem Gegner vorbeikommen, dass der lange Wahl-Coburger ohne Gegenwehr zum Dunking kam. Die Fans waren hörbar begeistert. Kurz vor dem Viertelpausenpfiff aber brachten auch die unglücklichen Besucher aus Bamberg noch zwei Treffer unter. Das erste Viertel endete 27:8 für Coburg.

    Nach einem Traumstart in die Partie versuchten die Coburger weiter Druck in der Verteidigung auszuüben, konnten von ihren schnellen Kontern aber deutlich weniger profitieren als in der vorangegangenen Periode. Nichtsdestotrotz agierten die Gastgeber weiter souverän, ließen sich zumindest die sicheren Punkte nicht nehmen. Ein Steal von Turan, der in dieser Partie vor allem in der Verteidigung mächtig Druck reinbrachte, führte zu einem Zwei-gegen-Null-Angriff. Turan, mit Dede im Schlepptau, legte den Ball elegant für den US-Amerikaner ans Brett, der diesen spektakulär mit einem Dunk verwandelte. Hochmotiviert durch den Spielzug ging es auch schon 45:18 in die Halbzeitpause.

    Die Motivation der ersten Hälfte aber schien man irgendwo in der Kabine gelassen zu haben. Die Bamberger kamen nun deutlich leichter an Punkte, verdoppelten alleine im dritten Viertel gar schon fast ihren Punktestand. Coburg hingegen agierte weniger dynamisch. Auch die Teamarbeit der ersten Hälfte war flöten gegangen. Einzelaktionen prägten den dritten Abschnitt. Hier und da klappte das natürlich gegen eine so junge Truppe wie die Bamberger sie mitgebracht hatten. Doch ein Stand von 64:33 ließ zumindest etwaige 100-Punkte-Ambitionen schwinden. Zumindest gewann man das Viertel noch knapp mit 19:15.

    Der letzte Abschnitt sollte sogar noch an die Bamberger gehen. Das Spiel verlor deutlich an Tempo. Viele Fouls brachten das Geschehen ins Stocken. Und zum Unglück aller anwesenden kam bei den Coburgern jetzt auch noch Pech im Abschluss dazu. Eine Reihe an Korblegern und Fastbreak-Möglichkeiten wurden etwas halbherzig vergeben. Gerade einmal neun Punkte brachten die Coburger im letzten Abschnitt zusammen und stellten sich damit kaum geschickter an als ihre Gegner im ersten Viertel. Bamberg brachte es immerhin auf 13, um die Partie letztlich noch würdevoll mit 73:46 zu verlieren.

    Topscorer wurde Prejean mit 23 Punkten, gefolgt von Stawowski mit 21 und Kapitän Albus mit zehn. Auch lobenswert ist die Punkteverteilung bei den Coburger Korbjägern: Alle zehn Spieler konnten Punkte für sich verbuchen.

    Die am Ende eingesparten Kräfte kommen hoffentlich im nächsten Spiel zur Geltung, wenn es am 7.3. in Zwickau, bei der Rückrunde des absoluten Topspiels – Erster gegen Zweiten – ans Eingemachte geht.

    Weitere Punkte:
    Dilukila: 4
    Herold: 3
    Krauß: 2
    Özdil: 5
    Reinhardt: 2
    Thomas: 2
    Turan: 1

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