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    Die Playoffs in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB stehen vor der Tür, und damit trifft der BBC Coburg erstmals in seine Vereinsgeschichte auf Klubs aus der Nordstaffel der Liga. Grund genug, die Gegner einmal ganz grundsätzlich unter die Lupe zu nehmen. Den Anfang macht der erste Gegner: Die TKS 49ers.

    Gegründet wurde der Klub 1949 und repräsentiert die Gemeinden Teltow, Kleinmachnow und Stahnsdorf – so erklärt sich schon zu Beginn der Name der Brandenburger. Die drei Gemeinden haben zusammen gut 51.000 Einwohner und liegen direkt an der Stadtgrenze zur Bundeshauptstadt. Im Schatten von ALBA BERLIN haben sich die Stahnsdorfer als zweite Kraft im Herrenbasketball der Hauptstadtregion etabliert.

    Seit den 1980er Jahren wird in der Berliner Peripherie Basketball gespielt, was damals eine kleine Sensation war: Der Korbsport galt in der DDR als nicht förderungswürdig. Nicht, weil der schönste Sport der Welt beim „Klassenfeind“ USA erfunden wurde, sondern weil die Chancen auf Medaillen im Mannschaftssport als gering eingeschätzt wurde. Trotzdem wurde in Stahnsdorf mit Begeisterung auf Körbe geworfen – und mit Erfolg!

    Gründungsmitglied der ProB

    Denn im Jahr 2007 gehörten die Stahnsdorfer zu den Gründungsmitgliedern der ProB, wo man bis 2018 durchgängig spielte. Auch in Oberfranken hinterließ der Klub damals schon Spuren, als man im Jahr 2014 in den Playoffs auf Baunach traf. Einem Jahr in der Regionalliga folgte 2019 der direkte Wiederaufstieg. Beendeten die 49ers die letzte Saison als Schlusslicht der Nordstaffel, konnte man dieses Jahr als Siebter erstmals seit 2014 wieder die Playoffs erreichen. Neben der ProB-Mannschaft gehen die Stahnsdorfer auch in der NBBL als Teil der AB Baskets sowie in der JBBL an den Start.

    Der Trainer ist das Gesicht

    Gesicht der Klubs ist Trainer Vladimir Pastushenko. Der Ukrainer trat das Amt erstmals 2003 im Amateurbereich an und führte den Klub in die ProB. Nachdem er 2012 als Trainer gehen musste, kehrte er als Sportdirektor zurück. Zunächst sprang er 2015 wieder als Cheftrainer ein, dann noch einmal 2019 für zwei Spiele. In dieser Saison kehrte der 49-Jährige wieder dauerhaft als Headcoach an die Seitenlinie zurück. Interessant: Von 2016 bis 2017 stand mit Thomas Roijakkers der Bruder des heutigen Bamberger Headcoaches Johan bei den Brandenburgern in der Verantwortung.

    Erstes Aufeinandertreffe

    Nun treffen die 49ers erstmals auf den BBC Coburg. Das Spiel findet, genau wie das Aufeinandertreffen mit dem zweiten Nordvertreter, den WWU Baskets Münster, auf der Lauterer Höhe in Coburg statt. Ein Rückspiel in der Arena der Stahnsdorfer ist im Modus der ProB-Playoffs dieses Jahr nicht vorgesehen. So wird es bei einem einzigen Duell am Samstag um 19 Uhr bleiben – wenn nicht die Stahnsdorfer mit dem BBC in die nächste Runde einziehen sollten.