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Der finale Kampf um den Klassenerhalt in der 2. Basketball-Bundesliga ProB Süd beginnt für den BBC COBURG am Samstagabend um 19.30 Uhr mit einem Auswärtsspiel beim Tabellenletzten KIT SC GEQUOS Karlsruhe. Die Badener zogen in der regulären Saison zweimal den Kürzeren, doch Vorsicht ist geboten.

Mit insgesamt 31 Punkten Differenz konnten die Vestestädter den Mitaufsteiger aus der 1. Regionalliga Südwest in beiden Duellen deutlich auf Distanz halten. Vor allem in der Verteidigung präsentierte sich der BBC COBURG sowohl beim 59:72-Erfolg in Karlsruhe als auch beim 88:60-Heimsieg vor drei Wochen äußerst aufmerksam. „Intensive und physische Defensivarbeit ist gegen diese Mannschaft der Schlüssel. Sobald man ihnen Freiräume gewährt, sind sie sehr gefährlich“, gibt BBC-Assistenztrainer Johannes Wunder seinen Schützlingen für den Playdown-Auftakt am Samstag eine klare Marschroute mit auf den Weg.

Und tatsächlich: Die jüngsten Heimsiege des Teams von US-Headcoach Jaivon Harris kamen nicht zuletzt zustande, weil die jeweiligen Gegner aus Rhöndorf und Dresden es mit der Abwehrarbeit nicht ganz so genau nahmen und den Karlsruher Schützen insgesamt 24 Dreipunkttreffer zubilligten. Dabei ist bekannt, dass die Echsen gerade aus der Distanz ordentlich Gift versprühen. Topscorer Luka Drezga, der auf 15 Zähler pro Partie kommt, Point Guard Aaron Schmitz und der zuletzt starke Marcel Davis können allesamt vom Perimeter richtig heiß laufen.

Mitte Februar war in Coburg von derlei Treffsicherheit jedoch nur wenig zu sehen, weil die Gastgeber durch konsequente Pressverteidigung verhinderten, dass die Gequos überhaupt in offene Wurfpositionen kamen. Zudem machten sie KIT-Center Jeremy Black durch permanentes Doppeln in der Zone das Leben schwer. „Wenn wir von Anfang an ähnlich präsent sind, haben wir gute Chancen. Es liegt nur an uns“, weiß BBC-Coach Wunder.

Damit die Begegnung am Samstag nicht der erste echte Wettbewerb nach zwei Wochen Pause wird, traten die Oberfranken am Mittwoch zu einem statistisch nicht genauer erfassten Vergleich bei der Erstregionalliga-Reserve von Bundesligist Science City Jena an, der mit 93:103 gewonnen wurde. „Offensiv war das über weite Strecken ganz in Ordnung, in der Defense haben wir zu viel zugelassen und Jena hat es von außen bestraft – ein wichtiger Fingerzeig für den Samstag“, so Wunder.

Verzichten müssen die Vestestädter in Baden auf Yasin Turan, der gerade im letzten Kräftemessen mit Karlsruhe als Anführer vorangegangen war. „Das ist bitter, aber wir haben auf den Guard-Positionen genügend Tiefe, um das auffangen zu können“, nimmt Cheftrainer Derrick Taylor seine anderen Aufbauspieler in die Pflicht. Matthias Fichtner und Christoph Bauer fallen ebenfalls sicher aus, Christopher Wolf und Eividas Molosciakas sind angeschlagen, sollten aber mitwirken können.

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