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Im letzten Spiel der regulären Saison tritt der BBC COBURG am Samstagabend um 19.30 Uhr bei den FRAPORT SKYLINERS Juniors an. Beim Tabellenfünften in Frankfurt wollen die Vestestädter trotz des Ausfalls von Yasin Turan etwas mitnehmen und weiter Punkte sammeln für die Playdown-Runde.

Die Fahrt an den Main kommt für die Schützlinge von Headcoach Derrick Taylor gleich aus zwei Gründen zur Unzeit: Zum einen hat sich Point Guard Yasin Turan, der für seinen tollen Auftritt beim Heimerfolg gegen Karlsruhe von der 2. Basketball-Bundesliga zum Spieler der Woche gewählt wurde, in der Schlussphase dieser Begegnung einen Handbruch zugezogen und wird voraussichtlich bis zum Saisonende ausfallen. Zum anderen kann die Bundesliga-Reserve aufgrund der Länderspielpause in der Beletage personell aus dem Vollen schöpfen und sämtliche Toptalente einsetzen, die sonst vor allem in der ersten Mannschaft aktiv sind.

Auflaufen könnte so unter anderem der großgewachsene Aufbauspieler Isaac Bonga, dem eine Zukunft in der nordamerikanischen NBA prognostiziert wird und der in der BBL im Schnitt bereits stolze 23 Minuten auf dem Parkett steht. Forward Niklas Kiel gilt ebenfalls als Kandidat für die Staaten oder zumindest für höchstes Basketball-Niveau in Europa. Dazu kommt Flügeltalent Richard Freudenberg, der bei seinen Einsätzen in der ProB knapp elf Zähler beisteuert. Auch die schnellen Guards Garai Zeeb und Jules Akodo werden regelmäßig in beiden Teams der Mainstädter nominiert. Die „ProB-Stammbesetzung“ ist darüber hinaus auch beileibe nicht von schlechten Eltern: Center Tobias Jahn verfügt über viel Erfahrung in höheren Ligen, seine jungen Positionskollegen Cosmo Grühn und Armin Trtovac (18 Punkte und 12 Rebounds bei Coburgs 74:77-Heimniederlage im Hinspiel) sind hochveranlagt. US-Springer und Distanzwurfspezialist Alex Fountain sollte ebenfalls ein Kapitel im BBC-Scouting Report gewidmet sein. Einziger Lichtblick: Power Forward und „Rudi-Sohn“ Marco Völler dürfte aufgrund zu vieler Einsätze beim „großen Bruder“ in der ProB nicht mehr spielberechtigt sein.

Aller Qualität beim Gegner zum Trotz geht der BBC COBURG mit einem guten Gefühl ins Rundenfinale. Der vom Trainerstab unlängst implementierte, auf viel Ball- und Spielerbewegung basierende Motion-Angriff hat gegen Karlsruhe bereits recht ordentlich funktioniert, zudem war die Verteidigung deutlich aufmerksamer und intensiver als in den Vorwochen. „Wir haben endlich verstanden, worauf es ankommt“, sieht Forward Jordan Burris sich und seine Teamkollegen gerüstet für den bevorstehenden knüppelharten Abstiegskampf. Zumal die Partie in der Bankenmetropole durchaus zum zwölften Heimspiel werden könnte: In die Basketball City Mainhattan verirren sich im Schnitt gerade einmal 85 Schaulustige – der bekannt lautstarke Coburger Tross dürfte also zumindest das Fanduell gewinnen.

 

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