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Am 10. März beginnt für den BBC COBURG die heiße Phase der Saison. Zwar nicht wie erhofft in der Meisterrunde der 2. Basketball-Bundesliga ProB, aber in punkto Wichtigkeit und Bedeutung kommen die ungeliebten Playdowns sogar noch brisanter daher: Sechs Partien (HIER gibt’s den Spielplan) entscheiden über Klassenerhalt oder Abstieg.

Die Ausgangslage

Der Modus ist kein Hexenwerk: Alle vier Teams, die in der Tabelle der ProB Süd unterhalb des Playoff-Striches rangieren, spielen in einer Mini-Hin- und Rückrunde doppelt gegeneinander und am Ende werden die Playdown-Punkte und die Zähler aus der regulären Saison addiert. Die beiden in dieser Kalkulation besser abschneidenden Klubs dürfen auch im nächsten Jahr in Deutschlands dritthöchster Spielklasse an den Start gehen, die beiden schlechteren müssen in die 1. Regionalliga absteigen. Sollten Teams punktgleich sein, kommt der direkte Vergleich zum Tragen.

Nach der Niederlage in Frankfurt und dem gleichzeitigen Auswärtssieg der TG s.oliver Würzburg in Schwelm geht der BBC COBURG mit zwei Siegen Rückstand auf den FC Bayern München II, punktgleich mit Würzburg und mit vier Punkten Vorsprung auf die KIT SC GEQUOS Karlsruhe als Vorletzter in die entscheidende Phase.

Die genaue Konstellation vor Beginn der Playdowns kann HIER in Augenschein genommen werden.

Die Gegner

Bayern, Würzburg, Karlsruhe – drei Kontrahenten, die unterschiedlicher kaum daherkommen könnten. Bei der Zweitvertretung des BBL-Tabellenführers aus der Landeshauptstadt handelt es sich um eine echte Nachwuchsmannschaft. Auf die Hinzunahme erfahrener Akteure wurde trotz der prekären Tabellenlage weitgehend verzichtet, lediglich den ehemaligen ProA-Center Michael Wenzl hat man nachgemeldet. Richten sollen es bei den von Oliver Kostic trainierten „Junglederhosen“ vor allem das hochveranlagte und extrem athletische Trio Karim Jallow, Marvin Ogunsipe und Amar Gegic, das den Coburgern bei der Heimpleite im Rückspiel zusammen stolze 66 Punkte einschenkte. Da die Vestestädter auch an der Isar leer ausgingen, haben sich Jordan Burris und Co. für die Duelle drei und vier einiges vorgenommen: „Natürlich besitzen sie extrem viel Talent, aber wir dürfen gegen eine so junge Mannschaft nicht erneut verlieren.“

Beim unterfränkischen Rivalen aus Würzburg setzt man dagegen im Abstiegskampf verstärkt auf Routine. Center Dejan Kovacevic ist der einzige Youngster, der im Konzept von Headcoach Liam Flynn eine zentrale Rolle einnimmt, ansonsten tragen bei der Erstliga-Reserve mit Top-Guard Miles Jackson-Cartwright, Forward Garrett Jackson und dem Letten Karlis Apsitis vor allem ausländische Profis die Verantwortung. Dass die Mainstädter qualitativ deutlich zugelegt haben, weiß der BBC COBURG spätestens seit dem Rückspiel in der Würzburger Feggrube.

Neue Hoffnung schöpfte nach zwei Heimsiegen in Serie zuletzt das Tabellenschlusslicht aus Karlsruhe. Die Badener verfügen mit US-Center Jeremy Black und dem kroatischen Shooter Luka Drezga über zwei mit allen Wassern gewaschene Veteranen, denen das Abstiegsgespenst keine Angst einjagen dürfte. Dann schon eher die Coburger, schließlich konnten die Schützlinge von Derrick Taylor in der regulären Runde beide Aufeinandertreffen mit den „Geckos“ für sich entscheiden und gehen dementsprechend mit viel Selbstvertrauen ins neuerliche Kräftemessen.

Die Marschroute

Überhaupt nimmt der Aufsteiger aus Oberfranken den „Überlebenskampf“ mit einer Jetzt-Erst-Recht-Mentalität an: „Wir haben uns selbst in diese Lage manövriert, jetzt ist es an uns, das Schlimmste zu verhindern und den Verbleib in der ProB zu sichern“, weiß Forward Anell Alexis, der eine Einladung der Nationalmannschaft Panamas zur WM-Qualifikation ausschlug, um seine ganze Kraft dem BBC zu widmen. Tiefschläge wie das verletzungsbedingte Saisonende für den zuletzt groß aufspielenden Point Guard Yasin Turan (Handbruch) und Matthias Fichtner (Knieoperation) oder die arbeitsbedingte Absage von Fabian Franke hat die Mannschaft schnell weggesteckt und sich, so Alexis, „auf das konzentriert, was wir selbst beeinflussen können.“

Eine äußerst wichtige Komponente fürs Gelingen des Unterfangens Ligaverbleib stellen die BBC-Anhänger dar: „Fünf unserer sechs Siege haben wir in der HUK-COBURG arena geholt. Das zeigt, wie wichtig die lautstarke Fan-Unterstützung für unsere Jungs ist“, betont Manuel „Bobby“ Fischer, Geschäftsführer der BBC COBURG Spielbetriebs GmbH und als Hallensprecher selbst oberster Einpeitscher, und verbindet seine Erkenntnis mit einem eindringlichen Appell: „Wir brauchen jeden Mann, jede Frau und jedes Kind sowohl bei den Heimspielen als auch auswärts. Wenn alle gemeinsam den BBC COBURG anfeuern, wird es am Ende klappen mit dem Klassenerhalt.“

Tickets für alle Playdown-Heimspiele sind bei Eventim erhältlich. Alle Dauerkarten behalten ihre Gültigkeit. Anmeldungen für alle Auswärtsfahrten werden unter fanbus@bbc-coburg.com entgegengenommen.

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