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Große Erleichterung bei allen Verantwortlichen des BBC COBURG: Trotz des sportlichen Abstiegs dürfen die Vestestädter Korbjäger auch in der kommenden Runde in der 2. Basketball-Bundesliga ProB an den Start gehen. Möglich macht es der doppelte Verzicht der Rockets aus Gotha.  

„Es ist schon ein kleiner Wink des Schicksals, wenn man auf diesem Weg die Möglichkeit bekommt, doch wieder in der ProB antreten zu können“, kommentierte Manuel „Bobby“ Fischer, Geschäftsführer der BBC COBURG Spielbetriebs GmbH, die jüngste Wendung für seinen Klub. Was war passiert? Die nach dem Ausstieg von Hauptsponsor Oettinger finanziell angeschlagenen Rockets aus Gotha hatten auf ihr Spielrecht sowohl in der 2. Basketball-Bundesliga ProA (als Absteiger aus der BBL) als auch in der ProB (als Aufsteiger aus der 1. Regionalliga Südost) verzichtet und sich stattdessen dazu entschlossen, die jeweiligen Teilnahmeberechtigungen auf die Artland Dragons und den BBC COBURG zu übertragen. Am Wochenende ratifizierten die Vereine beider Spielklassen im Rahmen ihrer Ligatagung in München die Vorhaben mit großer Mehrheit. Die wirtschaftliche Lizenz für Deutschlands dritthöchste Liga hatten die Vestestädter ohnehin bereits vor zwei Monaten erhalten.

„Wir haben es uns nicht leicht gemacht und uns den Schritt gut überlegt, als von Gothaer Seite diese Option an uns herangetragen wurde. Ich sehe den Verbleib als zweite Chance an. Wir können nun beweisen, dass wir doch in diese Liga gehören und dass der sportliche Abstieg ein Ausrutscher war, den wir zu korrigieren in der Lage sind“, freut sich Fischer auf die „Rückkehr nach sehr kurzer Abwesenheit“, wie es Liga-Geschäftsführer Daniel Müller scherzhaft formulierte. Auch Matthias Haufer, sportlicher Leiter bei den Oberfranken, bewertet den Ligaverbleib am grünen Tisch positiv: „Im sportlichen Wettbewerb eine Klasse zu halten ist immer die wünschenswertere Lösung. Dennoch ist es für die Basketball-Euphorie in Coburg eine tolle Sache, dass es nun auf diesem Wege klappt. Wir werden mit viel Demut an die Aufgabe heran gehen und versuchen, es dieses Mal besser zu machen.“ Einen weiteren angenehmen Nebeneffekt hat die Entscheidung für Haufer und den neuen Cheftrainer Ulf Schabacker obendrein: „Seit Wochen stocken die Kaderplanungen ein wenig, weil wir keine belastbare Aussage treffen konnten, in welcher Liga wir an den Start gehen werden. Jetzt kann es endlich richtig losgehen!“

HIER geht es zur offiziellen Pressemitteilung der Liga. Die Einteilung der Mannschaften in ProB Nord und Süd wird in der kommenden Woche erfolgen.

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