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    Freitag ging es in der HUK-Coburg arena etwas ungewohnt zur Sache. Erst um 20 Uhr war Tip-Off und die Halle zudem gefüllt mit FC Bayern-Fans. Der lokale Fanclub wurde eingeladen um kräftig die Werbetrommel für einen Auftritt der Fußballer in Coburg zu sichern.

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    Die Jenaer, eine junge Truppe voller Tatendrang, reiste zahlreich besetzt an und gab von Anfang an Gas. Vor allem in der Defensive verausgabten sich die Gäste schnell durch eine Pressverteidigung. Zwar funktionierte das anfangs tatsächlich zu ihren Gunsten, doch mehr Wurfglück als Coburg hatten sie dennoch nicht. Nichtsdestotrotz beendete man das erste Viertel auf Seite der Jenaer mit einem sehr knappen Rückstand von nur drei Punkten. Die Coburger fanden ihren Rhythmus nicht so recht, lagen kurzzeitig sogar 10:11 hinten, nachdem Jena einen 0:6-Lauf verbuchen konnte.

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    Auch in der zweiten Hälfte zog sich das Spiel stark in die Länge. Durch die vielen Pfiffe – auf Grund von Fouls und häufig sogar Schrittfehlern – lahmte die Partie etwas. Beide Mannschaften bemühten vor allem die Verteidigung. Doch die Freiwürfe und einige schnelle Aktionen gelangen auf beiden Seiten. 25 Punkte auf Seiten der Oberfranken und 21 für die Besucher unterbrachen die Partie zur Hälfte also 46:39 für Coburg.

    Im dritten Viertel aber starteten die Coburger wie so oft durch. Offensiv agierten die Coburger vor allem taktisch klüger und fanden damit auch sicherer den Abschluss. Prejean, der anfangs fast etwas lustlos wirkte, gab nach Coach Böhms Halbzeitansprache noch ein mal Gas. Insgesamt kam er dann auch auf 30 Punkte und wurde damit Topscorer der Begegnung. Sein Scoring und der sichere Aufbau von Dilukila und Turan sorgten für den nun schon auf 19 Punkte angewachsenen Vorsprung.

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    Die Jenaer kämpften bis zum Ende, blieben jedoch erfolglos. Das Spiel der Coburger nahm die gewohnte Schnelligkeit an und souverän wurde weitergepunktet. Acht Dreier verwandelten die Coburger am Ende insgesamt und sicherten sich einen letztendlich souveränen 93:77-Sieg, der nur durch einen Dreier der Jenaer, genau zur Sirene, noch ein mal geschmälert werden konnte.

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