• Hauptsponsor

    Brose Fahrzeugteile

    Zum zweiten Mal in Folge hat der BBC Coburg die Playoffs in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB erreicht. Nach demCorona-bedingten Ausfall in der vergangenen Saison sind die Vestestädter heiß auf ihre Playoff-Premiere. Auf den Tabellenzweiten der Hauptrunde wartet dabei ein komplett neuer Modus.

    In den vergangenen Jahren standen „klassische“ Playoffs an: Achtel-, Viertel- und Halbfinale wurden in „best of three“-Serien gespielt: Zwei Mannschaften aus Nord- und Südstaffel spielen über Kreuz, wer zuerst zwei Spiele gewinnt ist eine Runde weiter, die in der Hauptrunde besser platzierte Truppe hat Heimrecht in Spiel eins und drei.

    Neues Format für die Playoffs

    Das wurde nun geändert. Stattdessen spielt der BBC in einer Gruppenphase gegen zwei Teams aus dem Norden und eine Mannschaft aus dem Süden. Drei Spiele, die beiden besten Mannschaften aus der Gruppenphase ziehen in eine weitere Gruppe mit vier Teams ein, die dann die Halbfinalisten ausspielt.

    Warum wurde das bewährte Format geändert? Pressesprecher Martin Vogel erklärt: „Durch Corona kann es immer passieren, dass eine Mannschaft in Quarantäne muss. Beim alten Format sorgt das für große Probleme: Entweder kommt der Gegner kampflos weiter, was sportlich keine gute Lösung ist. Oder man stoppt die kompletten Playoffs, mindestens aber einen der beiden ‚Bäume’, wodurch große und unkalkulierbare Pausen entstehen würden. Das ist organisatorisch nicht umsetzbar. Deshalb haben sich die Klubs der Liga für ein alternatives Format entschieden. Aus meiner Sicht findet es eine gute Balance: Auch, wenn eine Mannschaft jetzt ausfallen sollte, ist ein sportlicher Wettbewerb gewährleistet.“

    Münster, München, Stahnsdorf

    Auf die Coburger warten nun Duelle mit dem Drittplatzierten aus der Nordstaffel, den WWU Baskets Münster, den Siebten aus dem Norden, die TKS 49ers, sowie mit dem Sechsten aus dem Süden – der Zweitvertretung des FC Bayern München. „Das sind allesamt attraktive Gegner“, weiß Vogel.

    Auch die Termine für die Spiele stehen inzwischen fest: Am kommenden Samstag, den 27. März um 19 Uhr trifft das Team von Coburgs Cheftrainer Valentino Lott auf die TKS 49ers. TKS steht für Teltow-Kleinmachnow-Stahnsdorf, die drei Gemeinden aus Brandenburg, in denen der Stammverein RSV Eintracht beheimatet ist.

    Am 1. April folgt das einzige Auswärtsspiel der ersten Gruppenphase, wenn die Coburger beim FC Bayern antreten. Die genaue Tip-off-Zeit steht hier noch nicht fest.

    Den Abschluss der ersten Phase bildet das Heimspiel gegen die WWU Baskets Münster am Ostersonntag (4. April) um 16 Uhr. Die Mannschaft aus der Unistadt hat in normalen Zeiten bis zu 3000 Fans im Rücken und gilt als einer der Aufstiegsaspiranten aus der Nordstaffel.

    Auch Playoffs ohne Zuschauer

    Nachdem im vergangenen Jahr die Playoff-Premiere gegen die Dresden Titans abgesagt werden musste, ist das Team der Coburger diese Saison umso heißer auf die Postseason. Die harte Arbeit seit Ende August hat sich ausgezahlt für die Mannschaft, die nur sechs Mal verlor und jeden Gegner in der Südstaffel mindestens ein Mal besiegen konnte. Auch in den Playoffs werden keine Zuschauer auf der Lauterer Höhe zugelassen sein – alle Spiele werden aber, wie gewohnt, im Livestream übertragen.

    Dass Kapitän Christopher Wolf aufgrund seiner Krebserkrankung nicht mitwirken kann, ist ein großer Wermutstropfen, war der Forward doch einer der ersten, der im vergangenen Jahr direkt die Losung ausgab, in dieser Saison wieder einen Platz unter den ersten Acht ins Visier zu nehmen. Auch für Ihn werden seine Teamkollegen in den kommenden Wochen alles geben, um die ohnehin schon erfolgreichste Saison der Vereinsgeschichte noch etwas erfolgreicher zu gestalten.